Vertragsabschluss

Ein Privatkredit kann einfach und bequem von zu Hause aus über das Internet beantragt werden. Auf den Seiten der Kreditanbieter finden sich in der Regel vorgefertigte Antragsformulare, die online ausgefüllt und automatisch an den Kreditgeber weitergeleitet werden. Kreditkonditionen, sprich Kredithöhe, Laufzeit, Monatsrate sowie Zinssatz können bequem über ein Auswahlmenü selektiert werden. Sind die Kreditkonditionen den persönlichen Bedürfnissen angepasst, sind noch einige persönliche Angaben wie Anschrift, Arbeitgeber, Gehaltshöhe, Kosten des derzeitigen Lebensunterhaltes usw. anzugeben.
Zudem besteht die Möglichkeit, eine Restschuldversicherung oder eine Kreditkarte abzuschließen. Diese Restschuldversicherung bietet dem Kreditnehmer den Schutz, bei Ableben, Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit, für die Rückzahlung einzuspringen.

Ein Privatkredit untersteht der Formfreiheit von Darlehensverträgen, bedeutet, dass die Aufnahme eines Privatkredites formlos erfolgen kann (beispielsweise mündlich).

Nach Prüfung des Kreditantrages durch den Anbieter erfolgt eine Antragszustimmung oder Ablehnung. Grund für eine Ablehnung ist unter anderem ein negativer SCHUFA-Eintrag.
Ist eine Antragszustimmung durch den Kreditanbieter erfolgt, wird ein rechtsgültiger Vertrag geschlossen. In der Regel hat der Antragssteller hierzu noch folgende Unterlagen vorzulegen:

  • Personalausweis
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate im Original
  • Kontoauszüge des vergangenen Monats im Original

Nach Abschluss des Vertrages erfolgt die Gutschrift der vertraglich vereinbarten Kreditsumme aus das Girokonto des Kreditnehmers.

Wird ein Privatkredit von einem Familienangehörigen oder einem Bekannten bezogen ist auch hier zwingend ratsam, die Geldbeleihung schriftlich in Vertragsform festzuhalten. Denn sollten während der Rückzahlungsphase Probleme auftauchen, kann sich die „mangelnde Beweislage“ für beide Vertragspartner negativ auswirken.